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Am 27. September 2018 fand auf Schloss Schiltern eine Fachtagung zum Themenfeld Fehlerkultur statt

FEHLERFREI IN DIE PSYCHISCHE KRISE: HERAUSFORDERUNG ARBEITSWELT

Die Rahmenbedingungen für unsere Fachtagung konnten nicht besser sein: Inmitten eines goldenen Herbsttags zeigte sich Schloss Schiltern von seiner schönsten Seite, die Referentinnen brachten interessante Inputs zur Fehlerkultur und dem Wandel der Arbeitswelt. In den Pausen wurde im sonnigen Schlosshof oder Raum Lavendel genetzwerkt. Dort wurde auch gespeist - die Tagungsgäste stärkten sich mit regionalen Produkten aus der Küche von Benjamin Schwaighofer und dem Schloss-Cafè, und die hauseigenen Sirupe versüßten die Pausen.

Ein Mosaikstein, der zu Belastungsstörungen oder psychische Erkrankungen führen kann, ist unser gesellschaftskultureller Umgang mit Fehlern: emotionale Schuldzuweisungen, Fehlerlosigkeit, die belohnt wird, Fehler, die bestraft werden… Peter Binder, Geschäftsführer des PSZ Schiltern, wies gemeinsam mit Tamara Jahrl-Puchinger bei der Begrüßung der Tagungsgäste darauf hin, dass die Fehler-Thematik eng mit dem Auftrag des Psychosozialen Zentrum Schiltern verwoben ist.

Doris Bach begeisterte mit ihrem Vortrag zum Thema Fehlerkultur

Doris Bach setzte in Ihrem fesselnden Impuls-Vortrag das Thema "Fehler" in einen historischen Kontext, der zum Umgang bzw. zu Möglichkeiten des Umgangs mit Fehlern führte. Schlüsselfragen, welche praktischen Auswirkungen Fehler im zwischenmenschlichen Bereich, in Teams oder Organisationen und in der Arbeitswelt haben, zogen eine angeregte Diskussion nach sich.

 

Mit einem Augenzwinkern erinnern wir an ein Video-Zitat aus dem Vortrag!

Tamara Jahrl-Puchinger, fachliche Leiterin des PSZ Schiltern, führte eloquent durch das Programm

Die Vorträge von Andrea Birbaumer und Lika Trinkl bildeten den Kern des Nachmittagsprogramms. Einerseits wurden die Belastungen der Erwerbsarbeit beleuchtet und Wege aufgezeigt wie sich selbige reduzieren lassen. Selbstverantwortung, Grenzsetzung und Selbstbestimmung spielen in dem Kontext wesentliche Rollen. Andererseits wurde praxisorientiert auf Fallvignetten aus der psychotherapeutischen Arbeit verwiesen. Interessant in dem Zusammenhang war besonders der Hinweis auf die große Wahlfreiheit, die der Findung des „Traumberufs“ oftmals im Weg steht. 

 

 

Ein abschließender Workshop befasste sich mit den persönlichen Einstellungen zur Arbeit und zum Energiehaushalt der Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmer: Fragen, wie "Kann ich noch? Mach ich eh alles selbst am besten...? Geht das so oder geht’s eigentlich nicht mehr?",  wurden diskutiert und brachten ein interessantes Abschlussbild. Als Resümee bleibt ein Tag mit regem Austausch, neuen Kontakten, der auch ab und an ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte.

Rückblickend sagen wir Dankeschön!

Ein Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Fachtagung, die uns Mut für die nächste Veranstaltung machten und machen! Natürlich auch für die kritischen Anmerkungen – wir wollen begangene Fehler als neue Chancen nützen :-)

 

Dankeschön an die Vortragenden, die den Tag zu einer interessanten Fortbildung gemacht haben.

 

Last but not least: Ein großes Dankeschön der Geschäftsführung an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychosozialen Zentrum Schiltern, die sich für das Gelingen der Veranstaltung tatkräftig eingesetzt haben!